Eigentlich wollten wir ja ab 4 zu Viert spielen. Doch erstens kommt nur Ramona und zweitens verzieht sich Jens zum lernen, die Klausuren rücken wieder näher. Macht nichts, spielen wir halt erstmal zu Zweit.
Nadine soll gerüchteweise später auftauchen. Nutzen wir die Zeit doch für Gobblet. Gobblet ist Vier gewinnt, nur das die rumänischen Hütchenspieler mitmischen. Spielsteine hat jeder in verschiedenen Größen und können über eigene und fremde Steine gestülpt werden, um die 4 in einer Reihe des Gegner zu behindern und dem eigenen Ziel näher zu kommen. Leichter gesagt, als getan, zeigt sich doch nach einiger Zeit eine gewisse Merkschwäche - was war jetzt wo. Und die Überraschungen unter den Hütchen sind nicht immer positiv. Positiv ist der der Spielspaß, es werden dann auch gleich 4 Partien, die aber ziemlich flott gespielt sind.
Und weil uns Gobblet Spaß gemacht haben, krame ich einen weiteren Vertreter der Gattung 4 - gewinnt - mal - anders aus dem Regal. So sehr kramen muss ich aber gar nicht, Pentago wird bei uns häufig, gerne und immer mal wieder gespielt, zu letzt an Weihnachten. Über 50 Partien habe ich bereits gespielt. Das nützt aber nichts, von wegen Erfahrung und so - ich verliere gleich 2 mal. Pentago ist also wieder 4 Gewinnt mit dem gewissen Dreh. Und in diesem Fall wirklich Dreh. Denn nach jedem Zug wird ein viertel des Spielplans gedreht und sorgt für räumliche Verwirrungen in den Gehirnwindungen.
Nach soviel geistiger Anstrengung etwas locker flockiges. Lost Cities. Wer Lost Cities kennt, weiß natürlich was passiert. Das Ligrettosyntom. Neulinge können nicht mehr aufhören. Ich wette Lost Cities steht bei Ramona jetzt ganz oben auf der Wunschliste. 4 Partien werden es. Das geht ja noch. Und es ist ja auch ein wirklich geniales Spiel. Und Ramona erkennt auch schnell was zum Lost Cities spielen unbedingt dazugehört: die ganze Zeit rumjaulen darüber was man doch für Schei...Karten hat. Und das man jetzt überhaupt nicht weiß was man machen soll. Und die Welt ist jaaa so ungerecht. Genau.
Und wir bleiben in der Kosmos 2 Personenspiel - Reihe. Rosenkönig.
Ebenfalls ein Spiel aus den Anfängen meiner Spieleleidenschaft. Damals hatte ich mir neben jeder Menge Schrott Lost Cities auf dem Flohmarkt gekauft. Und weil das so toll war, habe ich dann Rosenkönig gekauft. Das schöne alte Cover. Das gibt es jetzt leider nicht mehr. Zum Glück soll gerüchteweise das Spiel aber immer noch Rosenkönig geblieben sein. Es geht so: per Karten Steine auf einem Spielplan platzieren und möglichst große Flächen bauen, da bei der Abrechnung die Anzahl der Steine einer Fläche mit sich selber multipliziert wird. Genau. Und merkwürdigerweise ist Ramona noch so high von Lost Cities das ihr Rosenkönig nicht soooo gefällt. Klar Lost Cities ist untopbar, aber Rosenkönig mag ich auch sehr und gewinne.
Jens taucht auf. Schlau genug für heute. Und kaum ist er bei uns, klingelt es. Nicht die Zeugen Jehovas stehen vor der Tür, sondern Nadine. Und das ist gut so. Die Zeugen wollen schließlich immer nur labern und nicht spielen. Wir bleiben klassisch. Das gute alte Can't Stop. Und das in der schönen Franjos Ausgabe mit Bergsteigerthema. Würfelnd erklimmern wir Berge. Diese sind mit den Zahlen 2 bis 12 beschriftet. Die Würfel, 4 Stück, bestimmen wo wir klettern können und vor allen Dingen wann wir runterfallen. Das kann Nadine besonders gut. So ein Würfelpech, das ist schon eine Leistung. Ein Wunder das sie bis Spielende überhaupt auf dem Spielplan vertreten ist. Ich gewinne, Ramona ist nicht sooo angetan von dem Spiel und spekuliert über Varianten. Jens und ich sind bekennende Anhänger.
Wir kommen ab vom rechtem Weg und gehen Richtung Partypsiel.
Sag's mit Symbolen hatte ich vor Urzeiten schon mal gespielt und fand es trotz verwirrender Wertung ganz nett. Begriffe auf dem Spielplan müssen erraten werden, Hinweise werden per Bild von den Mitspielern gegeben. Wobei es darauf ankommt, zwar richtige, aber nicht zu einfache Hinweise zu geben. Hmmmm. Damals muss ich jünger gewesen sein. In der Reife des Alters finde ich Sag's mit Symbolen nicht so prall. Nadine ist die Einzige die das Spiel zumindest nett findet. Ich glaube Jens fand es am allerschlechtesten. Er macht einen richtig gequälten Eindruck und sehnt sich plötzlich zurück zu Konstruktionselemente 2 als interessantere Alternative. Ramona gewinnt, was Ihr aber am Ar.... vorbei geht. Mir auch ;)
Von dieser Gurke müssen wir uns erholen. Garantiert gut ist Manhattan - das Spiel des Jahres 1994. Wolkenkratzer bauen auf schrillem Spielplan mit Türmchen in tollen Farben - orange, mintgrün, jaaaaah! Aber dafür ist Manhattan mit einfachen Regeln dermaßen gut, das ich mit überlege spielenswert.de dichtzumachen. Nur noch 5 Spiele pro Jahr kaufen und nur noch spielen was WIRKLICH gut ist und sich schon so lange bewährt hat wie Manhattan. 2 Jahre habe ich Manhattan nicht mehr gespielt und das ist echt traurig. Wenn ich mir die Essenneuheiten 2009 ansehe da hat für mich noch keine die Qualität von Manhattan. Spieltiefe trotz weniger Regeln mit sehr hohem Wiederspielreiz. Essen 2009 waren viele grafisch wie regeltechnisch sehr aufgeblähte Spiele, die zwar nicht wirklich schlecht sind, aber bestimmt in 2 Jahren keiner mehr spielt. Ich habe aber auch noch längst nicht alles Interessante gespielt muss ich zugeben und 2 wirklich schöne Spiele habe ich auch endeckt: Hansa Teutonica und Die Tore der Welt. Aber insgesamt einfach viel Überflüssiges, mittelmässiges, gutes, aber nicht gut genug. So nachdem der Rezensentenblues mal raus ist, kann ich es ja verraten: Nadine gwinnt. dabei sah es für sie erst echt schlecht aus. Meine Anfangs haushohe Führung schrumpft auf den 3. Platz zurück und Jens konzentriert sich auf destruktives Ärgern. Letzter Platz, was ihm egal ist. Es macht einfach zuviel Spaß bei Manhattan zu ärgern, dafür verliere ich gerne. Ganz wie er mag, Spaß macht es uns allen.
Numeri ist wieder da. Numeri war mal voll ausgeflippt. Damals als Spiele noch Ereigniskarten hatten :"Du hast im Kreuzworträtselwettbewerb gewonnen und erhälst 200 Mark". Und Würfel, die einfach nur die Zugweite bestimmten. Damals, in den harten Zeiten in der PräSiedlerZeit, in der kargen Spielesteinzeit, da war Numeri auf seine Art und Weise eine Revolution. Und nun ist es wieder da. Früher war alles besser. Da war Numeri total hübsch. leider habe ich das alte Numeri nicht mehr, sonst würde ich es gerne zeigen, rot und grün und niedlich. Jetzt ist es bunt und knallig und langweilig. Die Revolution war übrigens das der Würfelwurf den Stein bestimmt den wir vorwärtsbewegen und nicht die Zugweite bestimmt. Und weil es nochmal ne Rezi zu Numeri geben wird, sag ich nichts mehr.
Scrabble meets 6 nimmt! Genau, von Typo ist die Rede. Das Spiel
finde ich schon wegen der Aufmachung gut. Es gibt Karten mit Buchstaben und diese Buchstaben sehen aus wie von einer alten Schreibmaschine. Schön! Wie gut das selbst mir als Nicht-Buchstabenspiel-Fan und bekennendem Scrabblehasser auch das Spiel selbst gefällt. Schade nur das ich damit heute Abend allein dastehe. Nach der Hälfte des Spiels kommt es zu einem Abbruch. Banausen.
Ramona fand die letzen beiden Spiele extrem schlecht. Wir haben nur noch Zeit für ein Spiel. Und damit der Abend dann schön endet, wünscht sie sich ein Pferd Zug um Zug Europa. Was in unserer Gruppe nicht auf Ablehnung stösst. Auf Ablehnung stößt eher, das sie nervt. Und Jens auch. Was haben die Beiden um Moskau herum zu suchen? Das ist MEINE Ecke. Nadine baut unbehelligt vor sich hin. Keiner stört. Ich gewinne trotzdem - ha! Ja, das war das richtige Spiel für das Ende des Spieleabends. Mittwoch geht es weiter. Mal sehen. ....
| < Zurück | Weiter > |
|---|






Das Geheimnis um die Katz...
Glückwunsch an Baki!
Das Geheimnis um die Katz...
Das letzte Bankett!
Das Geheimnis um die Katz...
....ist das von einem "DSA"-Cover?!?
Das Geheimnis um die Katz...
Nein, Spectaculum ist es nicht....
Das Geheimnis um die Katz...
Ist denn nur mir diese feine Doppelsinn aufgefallen?
Der Holger (kann aber die Frage nicht beantworten)
Das Geheimnis um die Katz...
Ich tippe mal auf Spectaculum. (Bin zu faul, nachzusehen ...)