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Spielekritiken

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Spieleabend 20.06.2010

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Engel und BengelEigentlich sollten wir heute zu Viert sein. Waldemar ist auch da. Colin nicht. Also beschliessen wir Engel & Bengel zu spielen. So lange bis es an der Tür klingelt. Und wer dann die meisten Punkte hat gewinnt. Engel & Bengel ist wirklich ein wunderbares Zockerspiel. Und ich führe. Es sieht wirklich gut aus. Doch dann erwürfel ich mir ein paar negative Reihen - es klingelt.

Zwar nicht an der Tür, aber das Telefon. Colin hat sich in den Weiten des Fahrplannetzes verirrt und macht gerade eine unfreiwillige Stadtrundfahrt. Aber in einer Stunde will er bei uns sein. Wir werten dieses Klingeln als DAS Klingeln, denn soviel Spaß wie Engel & Bengel auch macht, noch eine ganze Stunde weiterspielen, wollen wir auch nicht, 30 Minuten reichen. Dummerweise gewinnt Jens, der sich gerade 490 Punkte zusammengewürfelt hat und bei 500 Punkten wäre auch nach offizieller Regel Schluß.

Noch eine Stunde, da passt mit der Regelerklärung doch gut eine TestpartieChocolatl Chocolatl rein. Zu diesem Spiel gibt es hier demnächst noch eine Rezension. Soviel sei verraten.  Es geht um Schokoklade. Leider ist dem Spiel keine beigelegt. Es ist ein Bietspiel. Jede Runde werden 6 Stationen abgehandelt. Dort gibt es mal Siegpunkte, mal Möglichkeiten seine Bietmöglichkeiten auf Dauer zu verbessern. Geboten wird mit Karten. Auch auf verschiedene Weisen. Nach Lesen der Regel dachte ich: määäh! Nach dem Spielen: ja, das ist  nett. Spieldauer angenehm, Regeln nicht so kompliziert. Also nett, wie auch Waldemar und Jens finden. Gewinnen tue ich. Aber ich habe Chocolatl ja auch schon gespielt. Nur daran liegt mein Sieg, meint Waldemar. Quatsch - das war meine herrausragende Spielweise! Ist doch klar!

JerusalemIn der letzten Runde klingelt es wieder. Diesmal an der Tür. Colin, nun sind wir zu Viert. Also kommen wir nun zum Schwergewicht des Abends: Jerusalem. Wieder eine Testpartie, eine Rezension wird folgen. Jerusalem ist ein Mehrheitenspiel. Außerdem ein bißchen Rollenwahl, ein paar Aktionskarten und viel Grübelpotenzial. Jerusalem zieht sich. Es spielt sich nicht uninteressant, aber die Wartezeiten zwischen den Zügen sind mir viiiel zu lang. Das Spielergebnis ist sehr knapp. Es gewinnt der Spieler mit dem höchsten Turm. Stockwerkergebnis: Colin : 6, Waldemar, Jens und Sarah: 5. Hmmm, so ganz vom Hocker haut uns das Spiel nicht. Besonders da in meinen früheren Testspielen die Spielstände sehr ähnlich waren.

Nach solch einem anstrengendem Spiel gibt es jetzt was lockeres.Gambit 7 Gambit 7 habe ich geschenkt bekommen und noch nicht ausprobiert. Dabei wollte ich es schon immer gerne mal spielen, weil sich das Spielprinzip reizvoll anhört. Colin kennt das Spiel schon. Es gibt Quizfragen. Jeder Spieler beantwortet diese geheim. Es sind immer Zahlen. Dann werden die Antworten aufgedeckt und die Spieler können auf die Antworten tippen. Richtige Tipps werden mit Punkten belohnt. Und, ja ich lerne dazu und das Spielprinzip ist sehr interessant. Nur das Spielmaterial ist nicht so prall und die Punktevergabe etwas merkwürdig. So eine ganz runde Sache ist Gambit 7 nicht. Finden alle, selbst Waldemar, der gewinnt.Ich würde es trotzdem gerne wiederspielen.

Was'n das?So und nun wird es gaaanz locker und entspannt. Was'n das? - kennen Waldemar und Colin noch nicht. Und obwohl ich das bei diesen beiden Grüblern nicht vermutet hätte, kommt Was'n das? unheimlich gut an. Wir haben richtig viel Spaß. Auch wenn Waldemar natürlich Unrecht hat. Eine Banane in einem Kochtopf weist auf Marmelade hin!!! Nicht auf Joghurt! Waldemar meint es gibt aber keine Bananenmarmelade, ich meine das muß man als Ganzes sehen. Die Banane steht symbolisch für Obst. Trotzdem alles argumentieren hilft nicht - zero points for Sarah. Leider habe ich ziemlich häufig zero points und verliere. Waldemar gewinnt mit einem Punkt vor Colin. Aber wenn interessierts. Was'n das? macht einfach nur Spaß. Und für den nächsten Spieleabend koche ich Bananenmarmelade - wollen doch mal sehen ob das geht!

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