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Spieleabend 30.09.2010

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Loopin'LouieHeute sitzen wir alle am Spieltisch und dicke Tränen laufen uns über die Gesichter. Colin spielt zum letzten Mal mit uns. Morgen ist sein Umzug. Daher haben Roland, Peter, Colin und ich uns noch einmal zusammen gefunden, um einen würdigen Abschiedsspieleabend zu zelebrieren. Fangen wir doch mal ganz ernst an. Mit Loopin' Louie.

Ein wirklich ernstes und würdiges Spiel. Schließlich hat jeder Spieler 4 Hühner auf seinem Scheunendach sitzen und versucht diese gegen den im Flugzeug herumwirbelden Louie zu verteidigen. Der Schutz von Hühnern war schon immer eine verantwortungsvolle Aufgabe.Unsere Flugabwehrtechnik besteht aus einem kleinem Plastikteil, das den bekloppten Piloten wieder hoch in den Himmel schießt. Und am besten so, das er bei den Mitspielern die Hühner vom Dach schubst. 3 Partien spielen wir, schließlich braucht es etwas Zeit, um den Dreh raus zu haben. Loopin'Louie bleibt albern und lustig. Sicherlich Nichts was wir ständig spielen, aber ab und an sorgt es doch für Erheiterung.

Und wo wir doch gerade so schön nostalgisch sind, schlägt Peter Die Siedler von CatanDie Siedler von Catan vor. Wir entscheiden uns für das Szenario Ozeanien. Der Aufbau ist etwas fummelig, aber dann geht es los. Dieses Jahr hatte ich noch nicht einmal Siedler gespielt. Dabei macht es mir immer noch viel Spaß. Heute ganz besonders. Peter und ich stechen ganz früh in See. Aber Peter deckt nur Wasserplättchen auf und sperrt ein großes Gebiet erstmal für andere Mitspieler ab. Ich habe Glück. Aber so richtig. Schönstes, fruchtbares Land, taucht schon nach 3 Nieten auf. Roland setzt sehr auf Ereigniskarten und ist außerdem stark abgelenkt, da Speedy seine Aufmerksamkeit fordert. Gäste die Katzen mögen, das muss man doch gleich ausnutzen. Etwas gezielt eingesetzte Niedlichkeit, schon kriegt man stundenlang den Bauch gekrault. Ich habe die Katzen so abgerichtet. Denn so erhöhen sie meine Gewinnmöglichkeiten. Abgelenkte Spieler verlieren meist. Colin spielt erst etwas unentschlossen, seine Seefahrerei setzt er nicht konsequent genug um, gegen Ende des Spiels wird es erst besser für ihn. Ich gewinne. 12 Siegpunkte für mich, 10 für Peter, Roland und Colin haben je 7 Siegpunkte. Peter ist bemäkelt seine Pechsträhne. Ich stimme ihm zu. Er hat einfach echt Pech gehabt. Aber das gehört bei den Siedlern halt dazu.

GraffitiNun kommen mir wieder die Tränen. Vor Lachen. Graffiti ist angesagt. Graffiti ist superklasse. Roland ist ebenfalls sehr begeistert. Würde man uns Beide lassen, also wir könnten es den ganzen Abend lang spielen. Auch Colin findet Gefallen an der Malerei. Nur Peter, ihm liegt das Spiel nicht so sehr. Er ist auch der schärfste Kritiker unserer Gemälde. Was ist denn das für ein Quatsch! Wieso wird das Vieh da erwürgt? Wie kann man das bloß soooo malen! Ich muss gestehen, was wir da an Kutschen gezeichnet haben, nee das können Kindergartenkinder besser.Schade nur, das die Kunstwerke von den Zaubertafeln immer gleich wieder verschwinden.

Meinen Malstil muss ich überdenken. Ich bin zu einfach zuzuordnen. Da ist ein Vieh drauf, wahrscheinlich eine Katze - klar - Sarah. Gut, es soll ein Schaf sein, aber...ich gewinne.

Vertippt.... kennen Roland und Peter noch nicht. Also ehrlich gesagt, mir Vertipptgefällt Vertippt immer weniger. Die Tipps die wir abgeben könne, sind teilweise einfach zu unpassend. Wäre ja nicht so schlimm, wenn sich das Spiel nicht so ziehen würde. Daher ab jetzt: Hausregeln - jeder ist 2 mal Rater, dann ist Schluß. Und das Das Spiel des Jahres geil ist, wussten wir schon immer, aber gefüllt? Männer sind gammelig und erregt. Hätten wir das geklärt. Nun ja, Vertippt kommt bei den Anderen besser an als bei mir. Roland gewinnt.

Wie ich die Welt seheEins noch. Gut. Wie ich die Welt sehe, kenne am Tisch nur ich. Aber es ist ja schnell erklärt. Ein Spieler liest eine Aussage mit einer Lücke vor, die Mitspieler legen mehr oder weniger passende Begriffe für die Lücke iauf den Tisch. Der Idewes - Spieler, also der, der gerade die Welt sieht, sucht eine aus. Wessen Karte er aussucht, der bekommt einen Punkt. Und es ist wie immer. Bauchmuskelttraining. So stellen wir hyperaktive Kinder mit LSD ruhig und Kolumbus schreckt auf seinen Entdeckungsfahrten die Eingeborenen mit den Wiener Sängerknaben ab. Alte Männer sollten mit Sex gepflegt und aufgemuntert werden. Ätsch, falsch. Diese Karte hat der Stapel beigefügt. Reingefallen, Punktverlust. Das Spiel zieht sich etwas. Nächstes Mal werde ich es wieder mit Hausregel spielen, man hat immer 12 Es- Kärtchen, auch wenn man schon Siegpunktkarten hat. Das flupscht einfach besser. Colin gewinnt dieses letzte geminsame Spiel mit uns. Der Abschied ist da. Wir alle wünschen Colin eine nette Spielgruppe in Göttingen. Mögen die Würfel mit Dir sein!

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