Kaum zeigt der Kalender den November an, geht es auch schon los. Müdigkeit. Bevor Bernd zum spielen erscheint, koche ich mir sogar einen Kaffee. Oder das was Sarah unter einem Kaffee versteht: eine eher homöopatisches Mischungsverhältnis von Kaffeepulver zu Wasser. Aber auch Bernd scheint dann etwas müde. Daher fangen wir ganz ruhig an. Mit etwas das wir schon kennen. Rapa Nui haben wir schon letztes Mal gespielt.
Und Gefallen daran gefunden. Daher jetzt eine Revanche. Rapa Nui hat einen einfachen Spielablauf. Karte spielen, Karte nehmen, Wertung auslösen.Letztes Mal habe ich gewonnen. Diesmal ist alles genau umgekehrt. Diesmal sammel ich fleissig Punkte über Priester und Moais während des Spiels, während Bernd Opferkarten sammelt. Er gewinnt. Ob man mit der Strategie von Punkten eher während des Spieles sammeln überhaupt eine Chance hat? Und wie spielt es sich mit mehr Personen? Wann immer ich das herausgefunden habe, wird es hier eine Rezension geben.
Und? Sind wir wach? Naja. Daher gibt es noch etwas einfaches. Biberbande.
Schließlich ist Katharina nicht hier, was bedeutet, das ich es nicht mehr täglich spiele...Ich bin überzeugt, das Bernd das nicht mögen wird. Wir fangen an. Zur Erinnerung: die Ratten mit 9 Punkten sind blöd, die Biber mit 0 Punkten super. 4 verdeckte Karten liegen vor uns, durch austauschen von Karten und guter Gedächtnisleistung wollen wir diese Auslage möglichst optimieren. Das klappt bei mir heute nicht so gut. Die erste Runde geht an Bernd. 22 zu 7. Autsch. Die 2. Runde geht an mich, während Runde 3 und 4 wieder zu Bernds Gunsten verlaufen. Und von Anfang an, stelle ich erstaunt fest, hat Biberbande mit Bernd einen neuen Fan gefunden! Spitze! Damit kann das Kartendeck weiterhin einem Dauerbelastungstest ausgesetzt werden. 75 Partien hat es schon überstanden.....
Schon im Vorfeld hatten wir beschlossen Revolver auszuprobieren. Das werde ich für die übernächste Fairplay besprechen. Aber wie gesagt, selbst der Kaffee wirkt nicht, dann sind die Regeln nicht nur in Englisch und ich gerade etwas faul, sondern die Regeln sind auch noch winzig klein gedruckt. Gut, ich habe die Regel schon im Vorfeld gelesen und wir sind wirklich gespannt auf das Spiel. Daher probieren wir es einfach. Ein Spieler ist Gangster, der andere Gesetzestreuer. Zielvorstellungen sind daher unterschiedlich. Spielablauf ist aber recht einfach. Karten spielen, bumm machen, beerdigen. Ohne zuviel verraten zu wollen (is hier irgendwie so'n Standardspruch...), es hat uns erstmal ganz gut gefallen. ABER. Ich war gesetzestreu und hatte keine Chance. Aber so GAR keine. Und das war relativ früh absehbar. Ich vermutete irgendeine Regel übersehen zu haben. Heute, nach dem ich älter und weiser bin als gestern und die Regel nochmal gelesen habe: nöööö. Haben das ganz gut hingekriegt. Aber auf BGG habe ich eine Diskussion gefunden bei der es für beide Seiten die Behauptung gibt, das die eine oder andere Seite zu stark wäre. Hehe. Da bleiben mir wohl nur weitere Testpartien ( was? Ich soll das auch noch spielen, sogar mehrmals bevor ich drüber schreibe? Tzzz). Womit ich jetzt sehr gut leben kann.
So, das war es für heute. Gucken wir mal ob ich Freitag in Achim irgendetwas getestet bekomme....ich werde jetzt mit Oma telefonieren. Von wem soll ich Grüße bestellen?
-
2011-11-24 12:03:18 |91.97.176.xxx| Sarah
Hallo Guido!
Jaaaa! Das ist ein cooler Band! Mit dem Postkutschenfahrer der immer flucht, oder? Lucky Luke finde ich klasse.
Aber is doch echt gelogen. Die Amerikaner trinken zumindest heutzutage ihren Kaffee so wie ich: Man nehme einen Löffel mildes Kaffeepulver und kippe mindestens 1 Liter Wasser drüber. Ist der Kaffee dunkler als Kräutertee, wars zu viel Kaffee!
| < Zurück | Weiter > |
|---|





Liebe Sarah, ich koche den Kaffee nach einem Originalrezept aus Lucky Luke "Stacheldraht in der Prärie": Man feuchte ein halbes Pfund Kaffee mit etwas Wasser an, läßt alles eine Stunde kochen und legt dann ein Hufeisen rein. Geht das Hufeisen unter, war es zu wenig Kaffee.
Passt doch zu Deiner Revolver-Rezi!